Kneipenprüfung am 11.1.2019

Liebe Närrinnen und Narrhallesen,
 
am Freitag 11.1. im Jahre 2019 fand die schon traditionelle Kneipen-Fastnachtstauglichkeitsprüfung des Närrischen Überwachungsvereins Mainz e.V. sehr erfolgreich statt! E snahmen so viele wie noch nie teil: 15 närrisch gewandtes Vereinsmitglieder und zukünftige.
 
Man fand sich zunächst in der "Zeitungsente" im Bleichenviertel ein, die ab 19.30 schon erwartbar gut besucht war. Dennoch wurde, so eng es dort auch war, etwa kollektiv noch "Rucki-Zucki" einschließlich zugehöriger Choreographie dargeboten. Da der NÜV in der Kneipe herzlich empfangen und vonr dne Wirtsleuten freundlichst behandelt wurden konnte die Plakette erteilt werden, obschon das Publikum noch üben darf. Möge sie also ihren dauerhaften Platz an der Wand der Kneipe gefunden haben, möglichst für viele gut sichtbar!
 
Und dann ging es auf die Gasse. Der bewährte orangene Ghettoblaster der Großen Vorsitzenden spielte den Narrhallamarsch, und überdies hatte diesmal der seit April letzten Jahres amtierende Vereinsschatzmeister seine Gitarre mitgebracht. So konnte man bereits gut unterfüttert singend die eine oder andere Stube betreten, mit "Am Rosenmontag bin ich geboren" vorneweg, und anschließend die eine NÜV Hymne, die stets das Publikum mitriss. Das Sixties als Fußballkneipe mit nicht geringem Lautstärkepegel bekannte Gaststätte ließ sich überraschend fast wie im Sturm erobern, das Publikum war ganz überwiegend sehr angetan! Dafür gab es dann eine Runde Kurze aufs Haus. In einer geeigneten Ecke neben dem Eingang stellten sich die Vorsänger unserer Vereinshymne auf, deren Strophen natürlich von unserer Vereinssponheimerin, der Kehrwoch-Käthe, dargeboten wurden und den Refrain sangen dann alle fehlerfrei mit...."...wer hat das schönste Prinzenpaar? Der NÜV, der NÜV, der NÜV!": Leider fehlte ausgerechnet das illustre Paar von drüben an diesem Abend!
 
Das nächste anvisierte Ziel hieß dann Weinhaus Hottum in der Altstadt, es wurde schon des öfteren mit einer Prüfung bedacht, ein Heimspiel schlechthin. Aber kurz davor liegt das berüchtigte "L´Arcade", von Unsympathen allzu gerne frequentiert, aber wir wagten das Abenteuer, liefen mit dem "Rosenmontag" auf den Lippen und "Helau!" in diese Eckkneipe, brachten die Vereinshymne, verteilten unsere Sitzungs-Flugblätter, und kamen ohne blaue Flecken wieder hinaus! Und, es kündigte sich entscheidende Verstärkung an: Unsere Stimmungskanone, der Samba-Frank aus Bauschheim, war im Anmarsch! Er brachte gleich seinen jungerwachsenen Sohn mit, und dann konnte es richtig losgehen.
 
Im Hottum wurden wir dann fast wie Stars empfangen, und bekamen eine Runde Schorlen ausgegeben. In dem wie gehabt gutgehenden Laden waren natürlich nur noch Stehplätze zu haben, aber das tat der Gemütlichkeit keinen Abbbruch, außer daß man sich in unmittelbarer Nähe der Wandheizung rechts im Gang endgültig wie in einer Sauna vorkommen konnte.
Im direkten Anschluß daran bot sich eine Prüfung des direkt neben dem Hottum liegenden Hof Ehrenfels schon zwingend an. Dort waren wir im letzten Jahr sehr erfolgreich mit dem Anschunkeln einer hanseatischen Reisegruppe im Räumchen links der Eingangspforte. Diesmal ging es in den großen Hauptraum zur Darbietung der Vereinshymne, und zur Abwechslung gab es wieder eine Runde Kurze auf Hofkosten.
 
 Dann kam der Einfall "Beichtstuhl" gerade richtig! Schön motiviert und singend zog die Delegation die Augustinergasse stadtauswärts hinunter, hinein in die schöne Kapuzinergasse... um dann vor dem geschlossenen Beichstuhl zu landen! Amen, und Narrhallamarsch zurück. In der Jakobsbergstraße sind die meisten Weinstuben konzentriert, und zur Linken passiert man da zwangsläufig eine eigentlich so gar nicht fastnachtliche Kneipe, "Oma Else". Das Publikum ertrug uns teils mit Freuden ähnlich wie im "L'Arcade", wir brachten die Hymne, verteilten die Blätter, und machten uns wieder vom Acker.
 
Weit ging es nicht: Schräg gegenüber liegt das Weinhaus Lösch. Dort wurden wir vor einem Jahr mit hängenden Fressen empfangen, doch die Bewirtschaftung hatte im Verlauf des Jahres gewechselt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, nur die Einrichtung war dieselbe geblieben: 2018 noch die scheelen Blicke von in Wiesbaden weit besser aufgehobenen Spießerseelen, und heute ein überaus herzlicher Empfang von einem Morgenländler namens Hassan, herangewachsen im hessischen Kelkheim, und sehr fastnachtsoffen. Hier drehte der Samba-Frank dann auf wie man es kennt und schätzt, brachte ein Spontanmedley ohne Ende, und als Schobbepetzer Rüdi das Lied von der Sackträger-Garde darbot, konnten ein paar Stammgäste mitsingen. Ein fröhlicher Höhepunkt war das gewesen in einer Mainzer Altstadt, die sich recht bald darauf langsam schlafen legte.
 
Die NÜV-Delegation hatte aber noch Gas, dachte zunächst an die "Schillerklause", aber als man dort eintraf war die schon mausetot! Ganz anders die "Andau", die war fast zum Bersten voll... um ein Uhr nachts! Aber wie für uns reserviert war der große runde Stehtisch nahe dem Eingang unbesetzt, da ließen wir uns nicht lange bitten. Eine Prüfung wurde nicht mehr erwogen (das lief letztes Jahr oder vorletztes schon nicht optimal), wir ließen lieber den insgesamt schönen Abend bei der letzten Runde gemütlich ausklingen... 
 
Helau, Euer Ludi
 

11.11.2018: KampagnenaufTAKT im Rote Kopf

Die Abordnung auf dem Schillerplatz - Narrenglück am 11.11.

Der NÜV im Rote Kopf - Ein neuer Veranstaltungsort in einer Original Meenzer Woistubb mit fastnachtlicher Tradition, zuckersüßem Serviceteam und souveränem Wirt. Hier fühlte sich der NÜV daheim!

Zum ersten Mal gab es eine fünfköpfige NÜV-Delegation mit eigener Standarte auf dem Schillerplatz.

Auch wenn es sich anhört wie aus einem Tourismus-Prospekt: Im Rote Kopf herrschte neben Gott Jokus einfach jene Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre, die dazu beitragen hat, dass die Auftaktveranstaltung allen Aktiven und 
Gästen richtig Spaß gemacht hat.

Bei frühsommerlichen Temperaturen hatte es die Aktiven schwer die Gäste in den Keller des Roten Kopfs zu locken. Der NÜV zündete, wie bereits in den Vorjahren, ein kleines aber feines Programm zum Kampagnenstart, das die Herzen aller Närrinnen und Narrhalesen der politisch-satirischen Fassenacht höher schlagen ließ. Das Büttenreden-Highlight lieferte 
unser Prinz Bärt von der Eebsch, in dem er versuchte das folgenschwere Missverständnis zwischen dem saudi-arabischen Königshaus und seinen Staatsdienern aufzuklären ... Wilhelm Busch lässt gruselig grüßen.

Ansonsten mit dabei: Trudi, Vorstandsmitglied (nicht von VW) mit dem NGG (närrisches Grundgesetz), Dolores Emmert, Lobrede auf unser Mitglied Johanna von Kastel, Johanna von Kastel mit neuem und altem Fastnachtssong, die Margit Sponheimer der NÜV Hymne - Kehrwoch Käthi,Neustadt-Fred mit seiner Laudatio auf den Vorstand von VW und Audi und 
deren Fans, der Chor Rote Neustadt, die Los Rucki Zuckis mit ihrem bewährten Programm und Stefan Ölke mit besinnlich-hessischem, orfastnachtlichen Liedgut auf der Akustikgitarre.

Insgesamt eine sehr runde Veranstaltung, die von einem kleinen Kreis von fastnachtsgläubigen, zukunftszugewandten, nimmer müden und stets zum Feiern bereiten Aktiven und Gästen, dem Service und vor allem auch unserem Technik-Team getragen wurde.

Ein dreifach donnerndes Helau an alle und an den Rote Kopf! Ab jetzt kommen wir öfter...

Etablissementüberprüfung am 27. Januar - Start im Hof Ehrenfels

Die erfolgreichste Kneipenprüfung des Abends noch am ersten Austragungsort, dem Hof Ehrenfels, statt. Dort musste die
Stimmung aber auch erstmal auftauen, nachdem sich unser gebuchter Winkel mit Willigen gut gefüllt hatte. Durch das Fenster war im Nachbarraum Schunkelei mit Schwarzen Husaren zu vernehmen, und so wurden dann auch im Gastraum, in
dem der Verein sich niederließ, die ersten Lieder angestimmt. Nach meiner Erinnerung waren das Rheinlieder und "Schimmelig" , oder war auch "Ole Ole Fiesta" mit dabei? Das Entscheidende war ein langer Nachbartisch im rechten Winkel (oder eher linken), an dem eine Gruppe typisch steifer und auch schon etwas älterer Hanseaten saß. Diese ließen sich von unseren Stimmungsgöttern, allen voran Frank Völker, aber erfolgreich agitieren, sprich in bestmögliche Schunkellaune bringen. Damit war das Eis gebrochen, und das NÜV-Zertifikat konnte dem Chef des Etablissements von Neustadt-Fred feierlich überreicht werden. Dafür gab es dann für alle eine Runde Jägermeister (oder was das auch war).
 
Den Hof Ehrenfels haben wir dann auch erst nach zehn oder gar schon gegen elf (?) verlassen, ganz anders als geplant. Aber wir machten bald schon den ersten Halt, vor dem Weinhaus Spiegel, das wir als nächstes auf Fastnachtstauglichkeit zu prüfen gedachten. Diese Gaststätte erwies sich leider als Spießerbastion erster Sahne, denn kaum hatten wir uns vor der Tür zum Sange aufgestellt, wurde diese verriegelt!!! Also weiter, die Augustinergasse hinunter Richtung Holzhof. Es kam dabei zu einer kurzzeitigen Vermischung mit einer kleineren Horde Schwarzgekleideter, welche ebenfalls Fastnachtslieder sangen. Dabei kam unter uns die Vermutung auf, das könnten "autonome Fastnachter" sein -  ja gibt es
sowas denn? Aber das verlief sich schnell wieder. Ein Abstecher in den Augustinerkeller, die Masse von uns blieb draußen, brachte nichts ein, und das nächste Ziel hieß Weinhaus Lösch, Jakobsbergsstraße. Dort empfing man die Vereinsdelegation aber auch nicht direkt mit offenen Armen, um es milde auszudrücken. Offenkundig war es nur die Aussicht auf ein gutes
Geschäft zum Tagesabschluss, die die Wirtsleute mit versteinerten Mienen erbarmte, einer Niederlassung der Wahren Narren an drei benachbarten mittellangen Tischen das Visum zu erteilen. Unter solchen Bedingungen konnte an einer
Plakettenverleihung nicht einmal gedacht werden. Der Stimmung an den drei Tischen tat das alles aber keinen Abbruch, wir haben nochmal gut das Glas gehoben, wenngleich es nach der Orgie im Hof Ehrenfels auch bei einem blieb, und
wenigstens die andere jüngere Wirtin machte dazu ein fröhliches Gesicht, und am Ende waren sogar die Gesichtszüge der Chefin in Bewegung geraten.
 
Wesentlich netter war es danach gegenüber im Weinhaus Michel, wo wir diesmal, es war schon nicht mehr so voll in dem Lokal, oben Platz nahmen statt wie zuletzt im Keller. Eine erneute Prüfung wurde aber nicht erwogen, es ging in Richtung Feierabend.
 
Danach zerbröselte sich die Delegation, und die Hälfte fand sich im Kleinen Andechs wieder. Statt wie sonst im Chapeau Claque. Mit Glück fand man noch einen großen Tisch. Die Bierkneipe mit Raucherlizenz war viel zu voll und laut, als dass eine Plakettenverleihung in Erwägung gezogen werden konnte. Oder fand die etwa später doch noch statt? Der Chronist verließ die Kneipe blau und müde gegen drei ... ("Bier auf Wein, das lass sein!")

 

Der Elfte im Elften 2017 im Salseta Keller – Der NÜV-Kampagnenstart

Das große Glück der Narren:
Der 11.11.2017 fiel auf einen Samstag

Das große Pech der Narren:
Dauerregen für die Straßenfassenachter

Die Auftaktveranstaltung fand dieses Jahr zum ersten Mal im festlich geschmückten und stimmungsvoll beleuchteten Salseta-Keller, ehemals Piano-Bar, statt. Der Neustadt-NÜV in der Altstadt – ein voller Erfolg.

Nach einem furiosen zweistündigen Programm mit Büttenreden, Chor- und Musikbeiträgen, tanzten NÜV und Gäste bis in die tiefe Nacht, ungestört vom Dauerregen, der am 11.11.2017 bei der Straßenfassenacht eher für gebremste Stimmung sorgte.

Mit dabei waren:
Begrüßung durch Vorstandsmitglied Trudi Gerharz, Verlesung der Artikel 5 und 7 des Grundgesetzes der Narren, Vorsitzende Dolores Emmert, Beitrag zur Lage der Nation und der Welt im allgemeinen und im besonderen in Mainz, Endie Neumann, Sitzungspräsident mit einer glanzvollen Rede über seinen persönlichen elften Elften, Prinz Bärt von der Ebsch mit einem monarchistisch-anarchistischen Beitrag gegen Nation und Nationalstaaten, das Schwabenwunder Kehrwoch-Käthy mit der eigens vom und für den Verein komponierten NÜV-Hymne, der Chor Rote Neustadt mit einem bunten Mix aus den letzten Sitzungen, die legendären Rucki-Zuckis mit ihren Kulthits. Das Ebsch Seit Duo vertreten durch Stefan Oelke präsentierte spontan eine musikalische Zugabe über die hessische Leitkultur und den Zustand auf hessischen Landesstraßen.

Fazit:

Die frohe Botschaft des Beginns der Kampagne wurde zelebriert und manifestiert in einer gelungenen Auftaktveranstaltung. Der Salseta-Keller hat seine Feuertaufe als Fassenachts- und Feierkeller bestanden und wird nach den strengen NÜV-Kriterien für narrensicher erklärt.

Vergangene Sitzungen, Aktionen und Kampagnen

Hier könnte ihr gugge was euer NÜV für euch bisher sonst so auf die Beine gestellt hat und mit uns in Erinnerungen schwelgen. Die Prüfberichte der Etablissementprüfungen findet ihr alle hier.

Große NÜV-Prunksitzung 2016

Große Fassenacht für einen kleinen Verein

Der Sitzungstermin war dieses Jahr sehr früh, schon am 30.01.2016. Die Aktiven hatten weniger Vorlaufzeit als sonst und für uns Hobbyfastnachter wurde die Sitzungsorganisation zur einer sportlichen Leistung. Dafür war diese von Anfang bis Ende der Kracher. Ein Highlight nach dem anderen wurde präsentiert, Elferrat und Publikum schunkelten sich ins fastnachtliche Nirwana.

Unter der Leitung von Sitzungspräsidenten Endie Neumann und dem königlichen Prinzenpaar von der Eebsch, unterstützt durch den ersten integrativen Elferrat von Mainz, bestehend aus Funkemarieschen und Major aus Köln und einem Vertreter der Meenzer Gestörte Garde, brannte auf dem Schiff ein Stimmungsfeuerwerk nach dem anderen ab.

In der Kategorie Redebeiträge:

Klaus Doller, der Protokoller, befasste sich in seiner Rede " unser goldisch Willkommenskultur", mit den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und deren Auswirkungen, Pallas Athene als Kritikerin der Europa- und Lokalpolitik prophezeite Zustände wie im Hades, Ibon der Baske glänzte mit einer Rede über die Assimiliation eines syrischen Flüchtlings, der sich für den Vorstandsjob bei VW bewirbt, Thilo als Anhänger der anonymen Antialkoholiker bekämpfte einsam, aber eisern den Teufel Alkohol, das Prinzenpaar fegte souverän mit Ehestreitigkeiten aus dem royalen Haus über die Bühne.

Der Top-Act unter den Büttenreden kam vom Sitzungspräsident selbst, als unehelicher Sohn von Ernst Neger, gezeugt bei einem Safariaufenthalt in Deutsch-Südwest-Afrika, der endlich das Geheimnis des umstrittenen Firmenlogos aufklären konnte. Bei seinem zweiten Auftritt brillierte Neumann mit einem Vortrag über die Essgewohnheiten von Veganern, Vegetarierer, Fructarier, Karnivoren und Allesfressern.

Zum Schluss der Auftritt unseres ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Steffen Jobst, der als Monsignore Stronzo, mit einem Feldgottesdienst der Veranstaltung einen (merk-)würdigen Abschluss gab. In der Rolle als Messdienerin, die sich von Stronzo und Kirche lossagt, legte Marion Erken ihr erstes großartiges Büttendebüt vor. Weiter so!

In der Kategorie Musik und Tanz:

Ganz groß: Unsere Verteidigerin des zivilisierten Abendlandes im Kampf gegen rechte Gesinnung: Johanna von Kastel, die als silberne Ritterin das Publikum mit hypnotischer Stimme und intelligenten Texten in ihren Bann zog und dafür "Standing Ovations" erntete.

Der rote Neustadt-Chor marschierte "Auf der Straße nach Syrien" als Bundeswehr-Truppe trotz Kollateralschäden ein und schunkelte sich in der zweiten Hälfte durch das zugegebenermaßen vereinfachte kommunistische Manifest.

Christoph Kaster, bekannt als El Kastro erklärte uns die Welt mit seinem Hit "Der Riesling wird knapp" und sorgte für einen Ohrwurm. Die Stimmungssängerinnen aus den Reihen des Chors und unsere goldische Chorleiterin, Andrea Hofmann, heizten dem Publikum ein, so dass keiner mehr auf den Plätzen blieb.

Unvergessen auch die Tanzdarbietungen des Männerballetts des Vereins unter der Leitung von Henri, das sich sexy und hemmungslos durch den "Temple of Love" tanzte, sowie die süssen Monster des LCC-Damenballetts Lörzweiler, die die Konflikte der beiden feindlichen Städte am Rhein mit Schiersteinerbrücke tänzerisch und akrobatisch darstellten. Hier waren echte Tanzprofis am Werk!

Unser großer Dank geht auch an unsere Kapelle, auf die wir sehr stolz sind und die ausschließlich aus Vollblutmusikern besteht.

Das Finale bildete wie immer das gemeinsame Singen der" Internationalen" und des "Heile Gänsjens" von allen Aktiven auf der Bühne.

Bei der Rucki-Zucki-Zappel-Disko konnte das Publikum bei einer gelungenen Mischung aus Schunkeln, Schlager, Pop, Discobeat und Rock seine überschüssige Energie auf der Tanzfläche loswerden, so dass gegen 4 Uhr alle glücklich und zufrieden nach Hause wankten.

Fazit: Passt!    

Der NÜV besucht die Aulis (Aulhauser Carneval Club) in Aulhausen!

Auch 2016 haben wir am 22.01. eine handverlesene NÜV-Delegation nebst Prinzenpaar zur legendären Fastnachtssitzung ins weit über die Landesgrenzen hinaus berühmte Aulhausen geschickt, um eine ordnungsgemäße Überwachung auch dieser Veranstaltung sicherzustellen. Was unserer unerschrockenen und wackeren Delegation dort widerfahren ist, könnt ihr nun hier nachlesen:

Die Hinfahrt war noch locker, es ergab sich nur eine Zeitverzögerung, da der mitfahrende Prinz Bärt, telefonsich angewiesen von unserer Prinzessin Cändy in 4 LIDL Märkten nach dem Sonderangebot für ein schwarzes Jersey Spannbettuch
Ausschau halten mußte, leider vergeblich. Wir bekamen so allerdings einen interessanten Einblick in das Leben am NÜV Königshof.

Die Aulis (Aulhauser Carneval Club) haben wieder einen grandiosen Einstieg in ihre Sitzungskampagne hingelegt, wenn ich auch letztes Jahr noch mehr von den Socken war. Ein bunter Mix aus aus Tanzballetten aller Altersstufen aus insg. max 4 Familien bestehend und Vorträgen, die inhaltlich über einen Radius von 3,5 km rund um den Ort des Geschehens nicht hinausgingen unter der souveränen Leitung ihres Präsidenten Gerd Brömser, im TV am Do. 28.1.16 in Hessen lacht zur Fassenacht, Aulhausen hats ihm beigebracht:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=62359&key=standard_document_58730584

Einen der besten und umjubeltsten, war der, für uns auch überraschende Auftritt unseres lieben Aktiven und (auf eigenen Wunsch) ex-Vorsitzenden Steffen Jobst, der ich als Kaplan Fulder mit einigen flugs besorgten Informationen so in das Dorfleben von Aulhausen eingebunden hat, dass den Zuhörern die Spucke weggeblieben ist und sie mit tosenden Standing Ovations reagierten. Ich kann mir gut vorstellen, dass er die 3 restlichen Sitzungen dort sicher auch noch absolvieren wird.

Der NÜV wurde mehrfach begrüßt und mit einem Uiuiui vom ganzen Saal bedacht, dank unserer nachmittäglichen Heulsusen Anfrage nach einem anderen Termin wegen Blitzeispanik. Das darf uns nicht nochmal passieren!!

Doch Zwischendurch ging in Aulhausen wirklich nix mehr, wir wurden vom Blitzkriegeis überrascht, und kein Zuschauer ist die gut 2 m hoch steigende Ausfahrt vom Sitzungssaal mehr auf die Straße gekommen überall waren Narren mit einem 3-fachen Helau auf allen Vieren unterwegs. Aber Dank Mones progessiver Fahrweise und meinem schnellen Einschlafen auf dem Beifahrersitz konnte auf der Heimfahrt nix mehr passieren, es ist alles GLATT gegangen. Der Prinz wurde in einem menschenleeren Kaff namens Wiesabden ausgesetzt und wir waren gegen halb drei dann auch wieder zu Hause. Und sind mit den Worten AULI Goes Hollywood eingschlafen... 


Kreppelkaffee inkl. kleinem Presserummel im Flüchtlingsheim am 17.01.2016

Am 17.01.2016 hat der NÜV praktische Integrationsarbeit im Mainzer Flüchtlingsheim Zwerchallee geleistet und gut 60 interessierte Flüchtlinge in die Tradition und Gepflogenheiten der "Meenzer Fassenacht" eingeführt.

Die herzliche Begeisterung von "Helau" bis "Rucki-Zucki" war überwältigend, und es hat allen Beteiligten sowie der zahlreich anwesenden Presse riesigen Spaß gemacht wie ihr hier sehen könnt:

SWR Landesschau Mo. 18.1.
http://swrmediathek.de/player.htm?show=a2e657a0-be1a-11e5-a04b-0026b975e0ea

oder auf der Facebook-Seite der SWR Landesschau: 
https://www.facebook.com/landesschau/posts/10153911183009743

Allgemeine-Zeitung online:
http://www.allgemeine-zeitung.de/mediathek/videos/region/mainz-fluechtlinge-lernen-fassenacht-kennen_4709437778001.htm


 

Kreppelkaffee in der Neustadt am 09.01.2016

Der NÜV-Kreppelkaffee fand diesmal in der alten Apotheke am Frauenlobplatz statt. Die alte Apotheke wurde vor kurzem eröffnet und ist eine Mischung aus Cafe und Kneipe, gemütlich und angenehm, ohne viel Schnick-Schnack. Der Service war freundlich und entgegenkommend, es wurden extra leckere Kreppel für uns besorgt. Das Kostümwichteln sorgte für gute Stimmung und überraschende Schnäppchen - der perfekte Auftakt für die am Abend anstehenden Prüfungen.

Kampagnenstart 2015/2016 in der Kugel Earth

Der NÜV lebt und bebt!!
 
Am 11.11.2015 konnte der NÜV, trotz aller kleinen und großen Krisenherde und Baustellen in Mainz und weltweit, in den langersehnten Kampagnenstart schunkeln.
 
Unter dem diesjährigen Kampagnen-Motto "Frau un Arbeit wolle uns die Flüchtlinge nehme - ganz klar mir brauche mehr von dene" begrüßten das Vorstandsmitglied Dolores Emmert, das Urgestein Neustadt-Fred mit seinem Handkäs-Glaubensbekenntnis und das kurfürstliche Prinzenpaar mit einer Hommage an Helmut bzw. Harald Schmidt den Mainzer Frühling, nämlich die 5. Jahreszeit, in der kleinen Kugel-Earth. Hier dreht sich die Erde noch rund, unter der souveränen Regie des Wirtes Gero und dessen Wirtin, denen das Wohl und der Durst der Gäste eine Herzensangelegenheit ist.
 
Mit dabei war auch der unvermeidliche Neustadt-Chor mit einer Trinkversion des berühmten Gefangenen-Chores von Verdi und die famosen "Los Rucki-Zuckis" mit ihren beliebtesten Evergreens.
 
Die ca. 50-60 anwesenden Gäste samt dem Orstvorsteher Mainz-Neustadt schunkelten, sangen, tranken und tanzten, ohne Ordnungsamt, bis Tante Trudis ihre Einstimmungs-Disko um 00.30 Uhr beendete.
 
Ein rundum gelungener Abend bei ausgelassener Stimmung und großer Vorfreude auf die kommende Saison. Während des Abends konnten sechs Neumitglieder rekrutiert werden, die wir hiermit mit einem dreifach donnernden Helau begrüßen wollen.
 
Helau, Helau, Helau
auf die goldisch Meenzer Fassenacht und die närrischen Neuzugänge beim NÜV!

Große Prunksitzung 2015

Wie uff der Titanic - unn mir hatte aach e bissje Panik!
 
Die erste Sitzung des Närrischen Überwachungs-Vereins konnte mit Charme, Feierlust, musikalischer Qualität und Professionalität, politisch-literarischen Büttenreden und Kokolores-Beiträgen punkten. Altbekannte Büttenredner der alternativen Fassenacht, wie Neustadt-Fred, Klaus Doller der Protokoller, El Kastro vom Hafeneck, Ein Funkemariesche Babbelt sowie Gesangsbeiträge vom Neustadt-Chor mit der sensationellen und preisgekrönten Burka-Modenschau, Solistin Johanna von Kastel, das Eebsch-Seit-Duo mit seinem neuaufgelegtem Hit "Ein echter Pälzer raucht kein Hasch", der Handkäs-Ede, die "Los Rucki-Zuckis" als Mariachi-Sänger und  - ein Urgestein der Fassenachtsmusik - der original Bänkelsänger mit seinem Hit "UiiUiiiUiiUii-AwauWaWau" bestritten unter vielen anderen Närrinnen und Narhalesen auf und vor der Bühne das närrische Programm.

Gefeierter Newcomer das Abends war "Ibon der Baske" mit seiner großartigen Anti-Pegida-Rede über die Auslandisierung des Abendlandes, der mit einem dreifach donnernden "Halal" neue Akzente in der Meenzer Fassenachtskultur setzen konnte. Das Männerballett "Die Futtlappegespenster" in Personalunion mit dem Sitzungspräsidenten tanzte sich zum Abschluß als "Führer" getarnt durch eine anspruchsvolle Schwanensee-Choreografie.

Unvergessen auch unser goldisch Prinzepaar, das zwar aus Wiesbaden kommt, aber im Herzen doch mehr Fassenachter ist als so mancher Meenzer Ureinwohner.
 
Begleitet wurden die Aktiven auf der Bühne von hervorragenden Berufsmusikern, die wir für die gute Sache rekrutieren konnten.  Der Nachschub an Getränken und Speisen für die Feiernden wurde flott und unermüdlich vom Serviceteam der Weinstube Laurenz sichergestellt.
 
Um 5 Uhr morgens wankten dann die letzten Sitzungsbesucher von Bord, begleitet von den Klängen der Rucki-Zucki-Zappeldisco. Verluste an den Rhein gab es glücklicherweise nicht zu beklagen, obwohl das Schiff und auch die Crew schon heftig schwankten. Leider wurde die Herausforderung in Form der Beschallung des großen Partyschiffes leicht unterschätzt - das wird sich 2016 mittels Einführung einer neuen und professionellen Technik jedoch ändern. Wer dann noch behauptet, nichts von den Beiträgen "mitbekommen" zu haben, war definitive einfach zu betrunken. Also, für 2016 gibt es keine Ausreden mehr, denn dann gilt mehr denn je: Zugehört und Mitgemacht!